An Weihnachten feiern wir das Erscheinen der Güte und Freundlichkeit Gottes in unserer Mitte. Er ist gekommen, um „Gott mit uns“ (Immanuel) zu sein. Gott begegnet uns Menschen als Mensch, als hilfloses Kind kam er zur Welt.  Gott hat unser Fleisch und Blut angenommen, unsere Geburt und Sterblichkeit. Er ist von jetzt an einer von uns. 

Im Fleisch dieses Kindes, in seinem Leib sind wir alle – jeder von uns – mit hineingenommen. In ihm finden unsere Nöte, Plagen, Leiden, Versuchungen, Ängste, unsere Bitterkeit und sogar unsere Sünden Stütze, Vergebung und Heiligung.

Er ist aus Fleisch und Blut wie auch wir aus Fleisch und Blut sind. 

Die Güte und Freundlichkeit Gottes, unseres Retters, ist wirklich Fleisch und Blut geworden in unserer Mitte, in uns. Weihnachten bringt uns deshalb Freude, weil es uns Hoffnung schenkt. Es gibt eine Erlösung für dich und für mich. In diesem Kind ist Gott einer von uns geworden. Er kommt täglich zu uns als unser Bruder und Freund, als Stütze und Bleibe, als Quelle unserer Kraft und Ziel unseres Lebens. Ja, in Christus haben wir Hoffnung.

Frohe und gesegnete Weihnachten!

Ihr Pater Robin Vincent, Pfarrvikar.

Impuls zum 25. Dezember